Bermuda bis Açores

So - unser Motor funktioniert. Statt erst am Dienstag kommt Graham, unser Mechaniker, schon am Freitag mit dem neuen Anlasser-Motor, baut ihn ein und ersetzt die Batterie. Der Generator arbeitet immer noch nicht aber wir können den benötigten Strom auch mit dem Motor machen.

Am Samstag startet ARC, mit einem Tag Verspätung, weil ein Sturm in der Nacht aufkommen soll. Trotzdem entscheinden wir uns für den Sonntag, da noch so viel zu tun ist: Dingi reinigen und zusammenpacken, Einkaufen, Salon und Kojen krängungs- und wellentauglich machen, etwas vorschlafen, Wetter, Wind und Kurs

studieren, ...

Es ist Samstagnachmittag und die

meisten ARC-Boote sind unterwegs.

Mit drei anderen Booten, darunter

die nikajuma werden wir die

1800 NM morgen in Angriff nehmen.

Die Gefühle spielen miteinander

Carambole: Wehmut, Karibik und Bermuda zu verlassen, Respekt vor der Naturgewalt, die uns erwartet, Freude darauf in bekannten Gewässern zu segeln und Freunde einzuladen. Vermutlich sind es noch viele mehr...

Morgen also: Ausklarieren, Tanken und los gehts.

Etwa sechzehn Tage nichts als Meer? Irrtum, wie die Bilder beweisen. Da gibt es wunderschöne portugiesische Galeeren, mit denen man lieber nicht schwimmen geht... Lebhafte Delphine, deren Schmunzeln angesichts unserer Geschwindigkeit und Beweglichkeit berechtigt ist... Wurzeln oder andere Pflanzen, die sich in unserem Ruder verfangen... Wolkenbilder, Himmel, Sonnenauf- und Untergänge, die sich stets verändern... Flauten oder Sturm, flache See oder grosse Wellenkämme, die uns Segler täglich herausfordern...

Also, nichts mit Langeweile!

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