Genua bis Nizza

Kurz nach 8 Uhr Abends trifft Nina bei uns im Hafen ein. Sie hat eine achtstündige TGV-Reise hinter sich, aber das hindert sie nicht, nach dem Nachtessen und sich einrichten, in der Plicht bis in die frühen Morgenstunden mit Karin alte Erinnerungen auszutauschen. Es ist ziemlich ruhig im Hafen, bis auf das bekannte Lachen der beiden. Am Morgen brechen wir mit Ziel Baia dei Saraceni auf, wo wir im Verlauf des Nachmittags eintreffen. Die ruhige Bucht vor einem belebten Strand und Felsen lädt zum Baden und Schnorcheln ein. Bevor sich die Frauen in ihre Badekleider hüllen, wollen sie die Wassertemperatur prüfen, setzen sich auf die Badeplattform und tauchen ihre

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Füsse ins Meer. Die Badekleider bleiben im Schrank! Den Abend verbringen wir an Bord mit essen, trinken und spielen. Nach der Nacht vor Anker nehmen wir Kurs Richtung Imperia auf. Auch diese Altstadt wird von einer mächtigen Kathedrale mit vielen Türmen und Kuppeln dominiert. Die engen Gassen führen manchmal unter Häusern durch. Vor den meisten Wohnhäusern stehen Topfpflanzen. Der Ort hat uns schon beim letzten Besuch gefallen.

Windy prognostiziert für den übernächsten Tag starken Wind gegen unseren vorgesehenen Kurs. Deshalb beschliessen wir, nur eine Nacht hier zu bleiben um die Flaute zu nutzen und die Strecke bis Nizza in zwei Schritten zu nehmen.

Menton gilt als die Perle der Côte d'Azur. Das Städtchen wird seinem Ruf absolut gerecht. Die Altstadt mit den farbigen Häusern zieht viele Touristen an, die sich vorwiegend in der Einkaufsmeile tummeln.

Schon am folgenden Tag erreichen wir nach zweistündiger Fahrt unter Motor Nizza. So bleiben Nina noch anderthalb Tage um mit uns den Parc du Château und die Stadt zu besuchen.

Baia dei Saraceni

Imperia

Menton

Nizza