Pisa bis Genua

Unsere nächsten Gäste, Familie Mettler mit Andi, Beatri-ce, Lionel und Jerôme treffen, wie besprochen, mit

Danielas Tesla im Porto di Pisa ein. Während Daniela den Heimweg unter die Räder nimmt, richten sich unsere neuen Gäste in den achterlichen Kabinen häuslich ein. Nach einer kurzen Einführung verbringen wir den Nachmittag und Abend in der Nähe, geniessen den Sonnenuntergang von der Hafenmole aus und lassen uns einen Apéro in der nahen Pizzeria schmecken. Beatrice und Andi spüren die lange Reise und ziehen sich schon bald in ihre Koje zurück. Die jungen Herren sind gespannt, was sie erwartet und wollen dieses und jenes wissen.

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Am nächsten Morgen fahren wir per Bus nach Pisa. (schwarz, denn weder bei der Busstation noch im Bus gibt es Gelegenheit Billette zu kaufen.)

Tags darauf nehmen wir die Fahrt Richtung Porto Venere unter den Kiel. In der Cala della Fornace, einer einsamen Bucht lassen wir den Anker auf zehn Meter fallen und baden, schwim-men, schnorcheln und SDPlen (Sit Down Paddle). Leider ist das Wasser von den Stürmen der letzten Tage immer noch aufgewühlt, also trübe. Nach der ruhigen Nacht holen wir den Anker ein und versetzen nach Approdo Punta Secco. Von hier aus besuchen wir mit dem Dingi Porto Venere.  Am Morgen zwängen wir uns durch die Ausfahrt zwischen der Isola Palma-

ria und dem Felsvorsprung mit der historischen Chiesa de San Pietro. Unterwegs nach Chiavari darf ich feststellen, dass der Mettler-Nachwuchs sehr gut und zielgerichtet steuern kann. Einige Stunden später erreichen wir Chiavari und machen im Hafen gleich vor dem Office fest. Dabei können wir auf tatkräftige Mithilfe der Gäste rechnen. Den Rest des Nachmittags streifen wir durch die Stadt. Zum Nachtessen suchen wir lange nach einer Pizzeria, was sich als Herausforderung entpuppt. Aber als wir auf die MAKA zurück kommen sind wir alle satt.

Auf der letzten Etappe erhalten wir für anderthalb Stunden zwischen 15 und 20 kn Wind und können zum ersten mal die Segel setzen. Früher als erwartet erreichen wir den Porto di Genova hinter der Flughafenpiste. Von hier fährt die Familie Mettler am nächsten Morgen zurück in die Schweiz. Zwei Tage später erwarten wir hier Nina, unseren nächsten Gast für eine Woche.

Karin und ich durften die Familie als sehr hilfsbereit, aufgeschlossen und interessiert erfahren. Was immer es zu tun gab, stets konnten wir auf die Hilfe der motivierten Mitreisenden rechnen.

Für die tolle Woche mit euch danken wir von der MAKA ganz herzlich. Wir haben das Gefühl, dass wir euch wieder einmal auf unserem Schiff begrüssen werden.

Pisa

Cala della Fornace

Porto Venere

Chiavari