València

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Es gibt Momente im Leben eines Menschen, da wünscht er sich, trotz allem, in der Schweiz zu sein!

València kennen wir von früheren Besuchen her schon recht gut. Deshalb wollen wir schon am übernächsten Tag, am Samstag, weiter fahren. Eine kleine Reparatur am Spiegel unserer MAKA kann aber erst am Mittwoch nächster Woche getätigt werden.  Am Mittwoch, spätestens Donnerstag Morgen wird der Schaden behoben sein, wird uns versprochen. Wir akzeptieren die Offerte per whatsapp und erhalten umgehend eine Bestätigung. Das ist das Letzte, was wir vom Spezialisten hören. Der Mittwoch kommt und geht. Auf Telefonanrufe und Whatsapps reagiert er nicht mehr, ebenso am Donnerstag. Wir verbringen die ungeplanten Tage mit warten, warten, warten, spazieren und wieder

warten. So erleben wir den 25. April noch hier in València. Da feiern die Valencianer ihre festivo de san Vincente Ferrer, dem Schutzpatron der Stadt. Ahnungslos wie wir sind, bemerken wir überall Einheimische, die in traditionellen Gewändern durch die Strassen flanieren und müssen uns nach dem Grund dafür erkundigen. Offenbar gehören auch Messen und Prozessionen mit Musik zu diesem Feiertag. Dass der Spezialist definitiv nicht kommt hat mit Vincente Ferrer nichts zu tun, so geben wir auf und wollen, eine volle Woche später als geplant, aufbrechen, Schaden behoben oder nicht!!! Eher nicht, hätte sich nicht André, ein Freund unseres Nachbarn Kaspar, am Freitag an die Arbeit gemacht. Dies für ein Nachtessen auf der Maka. Seeleute helfen sich eben gegenseitig.

Am Samstag, 08.00 heisst es dann, mit Ziel Benalmadena, Abschied nehmen. Ziele sind Orte, die man leicht verpflanzen kann!